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Kann man im Moor untergehen? Aus Schauermärchen kennt man die vielen Geschichten, wo Menschen vom Weg abkamen und dann im Moor versanken. Auch wenn sich dieses Gerücht relativ gut hält, entspricht es nicht der Wahrheit. Es ist nicht möglich, im Moor zu versinken. Moore sind ganz besondere Lebensräume. Der Boden ist nicht fest, aber auch nicht so flüssig, wie ein See. Ein Moorboden ist vollständig mit Wasser gesättigt und gibt bei jedem Schritt etwas nach. Wäre man abseits der ausgeschilderten Wege im Moor unterwegs und kommt an eine besonders weiche Stelle, kann man in der Tat tief einsinken, beispielsweise bis zur Brust. Beim Einsinken verdichtest du automatisch mit deinem Gewicht den Moorboden. Er wird so fest, dass du nicht komplett versinken kannst. Dein Körper ist nämlich leichter als der dichtere Moorboden. Das größere Problem ist, dass man sich trotzdem nur schwer wieder befreien kann. Der Körper kühlt im kalten Moorboden aus und man erfriert. Da der Moorboden vollständig mit Wasser gesättigt ist, erwärmt sich der Moorboden nur sehr langsam und ist auch im Hochsommer ein kühler Lebensraum.
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Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie kalt schon Schlamm sein kann, baue in Absprache mit deinen Eltern eine kleine Schlammwanne im Garten. Fülle hierzu Schlamm in einem Eimer oder einen Kübel und lasse den nassen Schlamm über Nacht draußen stehen. Stecke am nächsten Morgen deine Hand in den Schlamm. Ist er kälter als die Umgebung? Nimm anschließend ein paar Eiswürfel. Stecke einen Eiswürfel tief in den Schlamm und lege einen Eiswürfel neben die Wanne. Beobachte, wie lange es dauert, bis die Eiswürfel geschmolzen sind.
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